Zum Tod von Fritz J. Raddatz

Für die Wahrnehmung Tucholskys in der Bundesrepublik ist die Rolle von Fritz J. Raddatz kaum zu unterschätzen – im Guten wie im Schlechten.

Gregor Keuschnig hat gestern einen kurzen Beitrag zu Raddatz‘ Rolle in der intellektuellen Geschichte der BRD verfasst.

Im letzten Absatz heißt es dort:

Die Nachrufe werden triefen vor Bigotterie und Verlogenheit. Die Adjektive »umstritten« oder »streitbar« werden Hochkonjunktur haben; Euphemismen, die zumeist von Leuten benutzt werden, die entweder keine Ahnung haben oder Pharisäer sind. Man wird seine Tucholsky-Arbeit loben, die Erfindung der »rororo«-Reihe herausstellen, seine zahl­reichen Interviews preisen.

In den nächsten Tagen wird eine Presseschau hierzu folgen, in der sich zeigen wird, ob das Feuilleton sich tatsächlich so verhält.

Bis dahin sei zudem noch auf Lothar Strucks Beitrag bei Glanz & Elend zu Raddatz‘ Biographie und Tagebüchern verwiesen, der sehr detailliert dessen Leben und Werk beleuchtet.

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