Kleine Presseschau zum Tod von Fritz J. Raddatz

Für die Wahrnehmung Tucholskys in der Bundesrepublik ist die Rolle von Fritz J. Raddatz kaum zu unterschätzen – im Guten wie im Schlechten.

Der Tod des langjährigen Vorsitzenden der Kurt-Tucholsky-Stiftung Fritz J. Raddatz, der wohl mit einigem Recht als eine der prägendsten Intellektuellen der »alten« Bundesrepublik bezeichnet werden darf, hat erwartungsgemäß ein breites Presseecho hervorgerufen.

Hier folgt ein zwangsläufig unvollständiger Überblick – Ergänzungen werden gerne unter tucholsky125@gmail.com entgegen genommen.

Auf den Beitrag von Gregor Keuschnig, der recht präzise die Reaktionen des Feuilletons vorhersagte, sei eingangs noch einmal hingewiesen.

In der FAZ schrieb Kurt Tucholsky-Preisträger Volker Weidermann einen umfassenden und umfangreichen Nachruf unter dem Titel »Der bessere Andere«.

Im Tagesspiegel berichtet Birgit Lahann, Autorin des Buches »Am Todespunkt. 18 berühmte Dichter und Maler, die sich das Leben nahmen«, von ihren letzten Erlebnissen mit Raddatz und einem nicht mehr zustande gekommenen Gespräch.

Auf jetzt.de, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, schreibt Willi Winkler unter dem Titel »Bestes Weimarer Niveau« einen Nachruf auf den »flamboyantesten Feuilletonisten der Nachkriegsjahrzehnte«. Unter dem Titel »Er mochte das Träumen nicht lassen« findet sich der Nachruf auch bei der Süddeutschen Zeitung selbst.

Beim SWR2 erschien unter dem Titel »Ich werde zu meiner eigenen Romanfigur« ein Nachruf von Knut Cordsen. Der Beitrag wurde auch vom BR2 übernommen.

Bei der Südwest-Presse steht unter dem Titel »Genie, Geck, Galan« Raddatz‘ Rolle als »bunter Vogel des Kulturjournalismus« im Mittelpunkt.

Beim Handelsblatt und der Berliner Zeitung wurde der dpa-Nachruf veröffentlicht.

Unter dem Titel »Streitbarer Unruhestifter« erschien ein kurzer Nachruf beim Deutschlandfunk.

Bei der Deutschen Welle veröffentlichte Jan Bruck seinen Nachruf unter dem Titel »Bissiger Literaturkritiker«.

In der Springer-Zeitung »Die Welt« veröffentlichte der leitende Feuilletonredakteur Tilmann Krause seine umfangreiche Würdigung »Der Zauberer ist tot. Es lebe seine Magie!«

Beim NDR betitelte Alexander Solloch seinen umfangreichen Beitrag mit »Trauer um den ›Unruhestifter‹«.

In der Frankfurter Rundschau stammt der Nachruf von Arno Widmann, der ihm den Titel »Ein Ich, das nie genug bekam« gab.

Bei tagesschau.de findet sich ein Beitrag von Mareike Aden, NDR.

Auf Spiegel Online befindet Sebastian Hammelehle in seinem Nachruf: »Er war das Feuilleton«.

Eher kurz fällt der Nachruf bei der ZEIT aus.

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